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Enttäuschende Niederlage gegen Fortschritt

Es bleibt dabei. Die Kreinitzer Mannschaft ist in dieser Saison eine einzige Wundertüte. Nachdem man in der letzten Woche beim Spitzenreiter in Coswig einen tollen 4:1 Auswärtserfolg feiern konnte, folgte nun die Ernüchterung. Mit 2:5 unterlag man auf heimischen Platz dem SV Fortschritt Meißen-West und ist damit endgültig im Niemandsland der Tabelle angekommen. Der Sieg der Domstädter geht dabei auch komplett in Ordnung, weil sie einfach sehr effizient waren und die eklatanten Schnitzer der Kreinitzer Abwehr eiskalt ausnutzten. Der Defensivverbund ist und bleibt die große Baustelle, in 6 Ligaspielen kassierte man bereits 16 Gegentore, das kommt nicht von ungefähr.

So dauerte es gestern nur drei Minuten, da lag der Ball bereits das erste Mal im Kreinitzer Tor. Michael Görnitz ließ mit einer simplen Körpertäuschung Michael Gutsche stehen, wie einen Schüler, der gerade am Bahnhof den Zug verpasst hat und schon war es passiert.  Die kalte Dusche war da. Die Kreinitzer Mannschaft fing sich aber wieder und kam auch zum Ausgleich. Nach einem Handspiel von Nico Altermann zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und Lars Kögler verwandelte sicher. Doch wie gewonnen, so zerronnen! Vom Anstoß weg der nächste dicke Schnitzer und Marcel Arnds traf zur erneuten Führung. Unfassbar! Und es sollte noch schlimmer kommen, nach einem Konter über die rechte Seite wusste sich Tom Marquardt nur mit einem Foul zu helfen und zu Recht gab Schiedsrichter Döring wieder Elfmeter. Diesen verwandelte Dominic Schneck, über den noch zu reden sein wird, etwas glücklich. Justin Knorr hatte die Ecke geahnt, kam aber nicht schnell genug an den Ball. Kurz vor dem Pausenpfiff sogar das 1:4, Marc-Eric Schneider erzielte dieses Tor. Der Versuch auf Abseits zu spielen misslang komplett, dann ging es über die rechte Seite und über den Rest hüllen wir den Mantel des Schweigens.

Zur zweiten Halbzeit gibt es nicht viel zu sagen. Die Einheimischen mühten sich, das kann man ihnen nicht absprechen. Es gab Torchancen in Hülle und Fülle, aber wie das eben so ist an solchen Tagen, es lief einfach nicht. Beste Gelegenheiten wurden vergeben und dann erwischte Gästekeeper Eric Alschner auch noch einen Sahne Tag und vereitelte mehrere tolle Chancen. Es passt auch zum Spiel, das man kein Schiedsrichterglück hatte. Christian Döring pfiff zwar unaufgeregt und machte soweit eigentlich ein gutes Spiel, aber er versäumte eben spätestens nach sechzig Minuten Dominic Schneck vom Platz zu stellen. Dieser durfte sich, obwohl bereits seit der 27. Minute verwarnt, mit seiner unglaublichen Arroganz alles erlauben, ständige Provokationen, Foulspiele, das komplette Programm. Nach der zweiten Ermahnung nahm in Gästetrainer Riedel in der 68. Minute vom Platz, „da haben wir großes Glück gehabt“, so Riedel nach dem Spiel. Es ehrt zwar den Schiedsrichter, dass er sich nach dem Spiel für diesen Fehler entschuldigte, das half den Kreinitzern aber nicht mehr.

So passte es dann auch, dass die Gäste in der 81. Minute den Deckel drauf machten, wieder traf Marc-Eric Schneider. Das 2:5 durch Frank Raßmann war nur noch Ergebniskorrektur. Dann war Schluss, enttäuschte Gesichter auf der einen und feiernde Meißner auf der anderen Seite.

Mund abputzen und weiter machen. Am kommenden Sonntag wartet in Garsebach die nächste schwere Aufgabe im Pokal, darauf sollte man sich vorbereiten. Sollte der Kreisverband der beantragten Verlegung zustimmen, kommt am 24.10. der SV Traktor Kalkreuth nach Kreinitz und eine Woche später spielt man bei der BSG Stahl Riesa 2., diese beiden Spiele werden dann sicher richtungsweisend für den restlichen Verlauf der Hinrunde werden. Hoffen wir, das sich die Kreinitzer Mannschaft wieder etwas stabilisieren kann und zu alter Stärke zurück findet.

Die SGK spielte mit:

Justin Knorr, Mike Wachsmann, Michael Gutsche (75.min Max Flach), Nico Müller, Tom Marquardt, Lars Kögler, Frank Raßmann, Arthur Schamber (75.min Toni Bosse), Lucas Scheffler, Rene´ Kögler, Florian Beyer

Die Torschützen:

0:1 Michael Görnitz (3.min), 1:1 Lars Kögler (15.min), 1:2 Marcel Arnds (16.min), 1:3 Dominic Schneck (36.min), 1:4 Marc-Eric Schneider (41.min), 1:5 Marc-Eric Schneider (81.min), 2:5 Frank Raßmann (83.min)

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