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Remis im Verfolgerduell

Im Verfolgerduell zwischen dem LSV Tauscha und der SG Kreinitz gab es keinen Sieger, 2:2 hieß es am Ende. Mit dem Remis können sicher beide Teams leben, auch wenn der Punktgewinn aus Gastgebersicht eher glücklich war. Der LSV konnte somit aber Platz drei verteidigen und den knappen Vorsprung auf die SGK halten. Da auch der TuS Weinböhla und der Berbisdorfer SV nur remis spielten, wird es nach Pfingsten ein irre spannendes Saisonfinale werden, alle vier Mannschaften können noch Meister werden, das hatten wir in der Kreisoberliga lange nicht.                                              

Der Kreinitzer Chefcoach Mike Wachsmann, der nach zweiwöchiger Abstinenz wieder an der Linie stand, war nach dem Spiel sehr angetan vom Auftritt seiner Mannschaft. „Es ist unheimlich schade, dass wir uns für den betriebenen Aufwand nicht belohnt haben. Wir müssen nur das dritte Tor nachlegen und dann fahren wir mit drei Punkten nach Hause. Trotzdem großes Kompliment an alle, Einsatz, Leidenschaft, schön heraus gespielte Tore, der eine Punkt war das Ziel und den haben wir auch.“

Dies kann man nur unterstreichen, nach den eher mäßigen Auftritten in den Vorwochen, zeigte das Kreinitzer Team nun endlich mal wieder, wozu es in der Lage ist. Trotz der vielen Ausfälle, mit Kögler, Pätzold, Kassner und Flach fehlten vier Stammspieler, stand ein Team auf dem Platz, welches dem LSV einen großen Kampf lieferte. Die ersten Minuten vergingen ohne nennenswerte Höhepunkte, die Tauschaer liefen an, aber die sehr aufmerksame Kreinitzer Defensive konnte die Angriffe ohne Probleme verteidigen. Die Gäste versuchten es mit schnellen Kontern, aber es fehlte die Präzision bei den Abspielen und auch die Räume. Die sollten aber kommen, zum Beispiel in der 24. Minute. Ein Angriff aus dem Fußballlehrbuch. Der Ball aus der eigenen Hälfte gespielt, Florian Beyer gewinnt an der Mittelline den entscheidenden Zweikampf, Pass auf Schamber, der mit seiner Geschwindigkeit seinen Gegenspieler stehen ließ, Ablage in die Mitte zu Toni Schurig und der Ball lag im Netz. Mit der ersten Chance gleich die Führung für die Gäste, die nun dran blieben und erkannten, das sich immer wieder Räume boten, welche man bespielen konnte. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff das zweite Tor. Ein Sensationspass von Toni Schurig kam genau in den Lauf zum bereits gestarteten Schamber, der stand nicht im Abseits und lupfte über Griebsch hinweg in die Maschen. Sehr effizient, aber keinesfalls unverdient. Unmittelbar vor dem Wechsel noch eine umstrittene Situation, Florian Beyer wurde im Strafraum gefoult und Schiedsrichter Steinicke entschied auf Weiterspielen. Es ist selten, dass sich bei strittigen Szenen beide Mannschaften einig sind, hier waren sie es und der LSV hatte richtig Glück. So ging es mit der zwei Tore Führung in die Kabinen und man durfte auf den zweiten Durchgang hoffen.

Der begann dann wie der erste aufhörte, gutes Defensivverhalten und viele empfindliche Nadelstiche nach vorn. Einer davon muss allerdings einfach des 3:0 sein, wieder einer dieser toll heraus gespielten Angriffe über Schurig und Schamber, die der LSV nicht in den Griff bekam, letzterer bedient Florian Beyer in der Mitte und der brandenburgische Routinier schießt aus 10m Torentfernung über das leere Tor. Nur drei Minuten später eine ähnliche Situation, wieder kommt Beyer nach Flanke von Schurig frei zum Abschluss, wieder drüber. Er wurde nun so ein bisschen zum tragischen Helden, wenn sich das mal nicht noch rächen sollte. Der Anschlusstreffer kam prompt, nach einem Zweikampf entschied Der Schiedsrichter auf Eckstoß, auch hier eine umstrittene Szene, aber die Tauschaer konnten diese brutal nutzen. Die Ecke sehr schnell ausgeführt und in der Mitte schlich sich Schlitzohr Fred Kühne heran und traf per Kopf. Die Gästeabwehr war hier noch komplett unsortiert und auch Torwart Mirko Rossmüller sah in dieser Situation alles andere als gut aus. Jetzt wurde es ein offener Schlagabtausch, der LSV wollte nun den Ausgleich und erhöhte die Schlagzahl. Nur fünf Minuten später sollte der dann auch fallen, nach einer Flanke bekam man den Ball nicht so richtig weg, Michael Klotzsch wurde dann nicht richtig attackiert und somit hatte er frei Bahn. Der Abschluss war genial, den muss man erstmal so treffen, keine Chance für Roßmüller und so schnell war ein zwei Tore Vorsprung dahin. Der LSV wollte nun mehr, biss sich aber immer wieder am Kreinitzer Defensivverbund die Zähne aus. Auch das 3:2 war durchaus noch machbar, so hatte Scheffler in der 62. Minute noch einen Riesen auf dem Fuß, scheiterte aber an Griebsch. Die letzten 20 Minuten waren geprägt von rassigen Zweikämpfen, beiden Mannschaften kämpften verbissen um jeden Ball und auch Schiedsrichter Steinicke hatte einiges zu tun. Einige Entscheidungen waren umstritten und so haderten beide Seiten über die ein oder andere Szene. Am Ende blieb es beim Unentschieden, gerecht hin oder her, nutzen die Grün/Weißen ihre Chancen, redet man darüber nicht mehr.

Am 04.06. kommt es bereits zum nächsten Verfolgerduell, dann wird der Berbisdorfer SV in Kreinitz zu Gast sein, den Termin sollte man sich schon einmal vormerken.

Die SGK spielte mit:

Mirko Roßmüller, Frank Raßmann, Luca Mitternacht, Michael Gutsche, Julius Jacobi, Nico Müller, Lars Kögler, Arthur Schamber, Lucas Scheffler, Florian Beyer (86.min Marvin Georg), Toni Schurig

Die Torschützen:

0:1 Toni Schurig (24.min), 0:2 Artur Schamber (39.min), 1:2 Fred Kühne (55.min), 2:2 Michael Klotzsch (60.min)

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