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Knappe Niederlage im Sachsenpokal

Schade! Die Sensation blieb aus, der Landesligist aus Dresden-Striesen konnte sich gestern im Landespokalwettbewerb knapp mit 3:2 gegen unser Team durchsetzen und zog somit in die zweite Runde ein.

Die Kreinitzer Mannschaft zeigte dabei über die komplette Spielzeit eine bärenstarke Leistung und konnte sogar einen 0:2 Rückstand egalisieren. Am Ende entschieden Kleinigkeiten dieses Spiel und die Gäste waren eben auch dieses eine Tor cleverer.

Trainer Mike Wachsmann konnte vor dem Spiel fast aus dem Vollen schöpfen und somit auch in Bestbesetzung auflaufen. Auch René Kögler konnte, wenn auch angeschlagen, beginnen und hielt die 90 Minuten durch.

Die erste Hälfte ist schnell erzählt, die Gäste bestimmten wie erwartet das Spiel, konnten sich aber keine Torchancen weiter erspielen. Nur in der neunten Spielminute wurde es gefährlich, nach einer scharfen Hereingabe von der linken Seite verpasste Büchner in der Mitte. Die Gastgeber machten vor allem bei der Defensivarbeit fast alles richtig, versäumten es aber, für etwas Entlastung zu sorgen. Zu leichtfertig wurden manche Bälle im Vorwärtsgang verloren und somit musste man hinten Schwerstarbeit verrichten. Der Führungstreffer fiel dann in der 36. Minute. Gleich drei Kreinitzer Spieler bekamen den agilen Henry Lone Akoa Manga nicht gestoppt, wieder eine Eingabe von der linken Seite und diesmal ließ sich Marc Büchner die Chance nicht entgehen. Mit der knappen Gästeführung ging es dann in die Halbzeitkabinen.

Nach dem Wechsel waren die Gäste wieder am Drücker und nun sollte auch Mirko Rossmüller etwas mehr Arbeit bekommen. Sebastian von Gahlen setzte in der 48.min die erste Duftmarke, schoss aber am Tor vorbei. Levin Alexander Thäsler machte es dann aber wenig später besser und erzielte das 0:2. Als die Kreinitzer einen Tick zu weit aufgerückt waren, ging es blitzschnell durchs Zentrum, einmal quergelegt und der Rest war Formsache für Thäser. So schnell kann es gehen. Das Spiel entschieden? Ja, dachte mit Sicherheit der Großteil der Zuschauer in Kreinitz. Aber die elf Akteure in den grünen Trikots gaben sich nicht auf, vor allem der eingewechselte Alex Pätzold sorgte für mächtig Betrieb, machte Bälle fest und gewann so gut wie jedes Kopfballduell. So auch in der 72. Minute, nach einer Ecke stand er goldrichtig und köpfte zum Anschlusstreffer ein. Zehn Minuten später gar der umjubelte Ausgleich, wieder nach einem Standard. Ein hoch herein geschlagener Freistoß, Scheffler gewinnt das Kopfballduell, René Kögler scheitert noch an Nico Karger, aber der Abpraller drückt Alex Pätzold über die Linie. Nun war alles wieder offen und die letzten 15 Minuten boten alles, was ein gutes Fußballspiel braucht. Mirko Rossmüller konnte sich einige Male auszeichnen, aber auch die Kreinitzer Mannschaft zog nicht zurück, Pech für René Kögler das sein Lupfer aus gut 40m Torentfernung über den Hüter knapp neben das Tor ging, oder das er bei seinem Fallrückzieher den Ball nicht richtig traf. Der Landesligist machte es dann eben doch besser, wieder war es Levin Alexander Thäsler. Kurz hinter dem Sechzehner zog er ab und der Ball schlug rechts ober im Knick ein. Keine Chance für Rossmüller. Das war die Entscheidung, die Kreinitzer warfen noch einmal alles nach vorn, aber es sollte nichts mehr passieren. Die Gäste spielten dann die Zeit herunter und dann war Feierabend.

Den Applaus der Zuschauer hatten sich die Kreinitzer Kicker für diese couragierte Leistung redlich verdient. Der Zweiklassen-Unterschied war eine Herausforderung, diese wurde aber mit Bravour gemeistert.

Die SG Dresden-Striesen zieht damit in die zweite Runde ein und darf auf ein attraktives Los hoffen, da jetzt auch die Ober- und Regionalligisten mit in den Wettbewerb einsteigen. Viel Glück dabei.

Die SGK spielte mit:

Mirko Rossmüller, Frank Raßmann, Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Lars Kassner (83.min Michael Gutsche), Lars Kögler, Nico Müller, Lucas Scheffler, Arthur Schamber, René Kögler, Marvin Georg (58.min Alex Pätzold)

Die Torschützen:

0:1 Marc Büchner (36.min), 0:2 Levin Alexander Thäsler (61.min), 1:2 Alex Pätzold (63.min), 2:2 Alex Pätzold (72.min), 2:3 Levin Alexander Thäsler (82.min)

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