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Ausgleich in letzter Minute

Schade! Ein fast schon sicher geglaubter Dreier gegen den starken Lommatzscher SV wurde fast in der letzten Sekunde aus der Hand gegeben. In der Nachspielzeit erzielte Clemens Faerber nach einem Eckball noch den Ausgleich für sein Team und sorgte für Ernüchterung bei den Grün/Weißen und seinen Anhängern. Ganz unverdient war er aber nicht, die Kreinitzer versäumten es vor allem in Halbzeit eins aus den klarsten Gelegenheiten Tore zu erzielen und das sich das dann mitunter auch mal rächen kann, ist so neu nicht.

Der Kreinitzer Trainer Peter Juretzko konnte aus dem vollen schöpfen, vertraute aber exakt der Elf, welche in Coswig den Halbfinaleinzug perfekt gemacht hat. Trotz Aprilwetter mit viel Sonne aber auch einigen unangenehmen Graupelschauern kamen 101 zahlende Zuschauer nach Kreinitz und wurden nicht enttäuscht. Die Gäste, zuletzt mit einem Sieg in Priestewitz, wollten auch in Kreinitz punkten und versteckten sich nicht. Nach der anfänglichen Abtastphase hatten sie auch die erste Chance. Justin Seher kam zum Abschluss, Roßmüller im Kreinitzer Tor hatte aber keine Mühe den Ball zu halten. Vier Minuten später war Arthur Schamber über die rechte Seite freigespielt, aber auch sein Abschluss schwach, die Kugel ging weit am Tor vorbei und Enrico Schade brauchte nicht einzugreifen. In der 22. Spielminute schepperte es dann, nach einer Ecke von Kögler kam Florian Beyer per Kopf zum Abschluss und traf nur den Pfosten. Hofmann prüfte dann wenig später wieder Roßmüller, es ging also hin und her. Ab der 25. Minute baute dann der Gast aber etwas ab und überließ den Einheimischen immer mehr Räume, somit entstanden klarste Torchancen. Diese alle einzeln hier aufzuzählen, sprengt den Rahmen. Was aber fehlte, war das Tor. Arthur Schamber, Lucas Scheffler, Lars Kögler, Wahnsinn was da in den zehn Minuten vor dem Pausenpfiff liegen blieb und wie kläglich teilweise diese Gelegenheiten vergeben wurden. Die Führung wäre zur Halbzeit komplett verdient gewesen.

Nach dem Wechsel sollte wieder der Gast die erste Möglichkeit haben, Markus Metze zog ab, aber die Kugel ging über das Tor. In Minute 50 dann aber die überfällige Führung, Florian Beyer erkämpfte sich im Zentrum den Ball, zog davon, legte uneigennützig auf den freistehenden René Kögler und der hatte keine Mühe zu verwandeln. Ohne Wenn und Aber, die Führung zu diesem Zeitpunkt verdient. Es blieb ein rassiges, aber faires Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und die Gäste wurden stärker. Wieder probierte es Markus Metze, wieder ging der Ball übers Tor. Die Vorentscheidung hatte Arthur Schamber auf dem Fuß, eine viertel Stunde vor Schluss war er wieder frei, wieder war der Abschluss unter aller Kanone. Dann begann die stärkste Phase der Gäste, die nun den Ausgleich unbedingt wollten. Die Hausherren mussten hinten Schwerstarbeit verrichten und kamen nur selten zu Entlastungsangriffen. Wenn es denn welche gab, wurden sie unsauber gespielt und verpufften im Niemandsland. So musste nun auch Mirko Roßmüller sein ganzes Können aufbringen, sensationell seine Parade in der 80. Minute als er einen Schuss noch an den Querbalken lenken konnte. Nur kurz später hatte Jerome Wolf den Ausgleich auf dem Fuß, freistehend schoss er über das Tor. Schiedsrichter Ralf Noppes zeigte die Nachspielzeit an und keiner glaubte nun noch an den Ausgleich. Es gab noch einen Freistoß in der Lommatzscher Hälfte, es wäre mit Sicherheit eine gute Option gewesen, diesen in Ruhe auszuführen. So wurde aber schnell gespielt, im Zentrum wird der Ball verloren und in Überzahl ging es ab in Richtung Kreinitzer Tor, zumindest ein Eckball sollte dabei noch herausspringen. Der Rest ist bekannt und aus Kreinitzer Sicht richtig bitter.

Die Gäste im Freudentaumel und die Grün/Weißen am Boden. Nun heißt es aber Aufstehen und die Woche nutzen, um am Ostersamstag gut vorbereitet nach Hirschstein zum Pokalhalbfinale zu fahren. Sie gewannen im Übrigen ihre Generalprobe in Weinböhla mit 2:1.

Die SGK spielte mit:

Mirko Roßmüller, Nico Müller, Mike Wachsmann, Frank Raßmann, Lars Kassner, Lars Kögler, Toni Bosse (63.min Michael Gutsche), René Kögler, Lucas Scheffler, Arthur Schamber, Florian Beyer

Die Torschützen:

1:0 René Kögler (50.min), 1:1 Clemens Faerber (90+2.min)

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