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Garsebach gewinnt in Kreinitz

Da ist es also passiert! Die weiße Weste gibt es nicht mehr, mit 0:3 unterlagen die Juretzko-Schützlinge dem Aufsteiger aus Garsebach und gehen so mit einem negativen Erlebnis in die Corona-Spielpause.

Der Sieg der Gäste geht in Ordnung, sie rissen zwar spielerisch bei weitem keine Bäume aus, waren aber mit der richtigen Einstellung unterwegs und eben diese ließen die Kreinitzer komplett vermissen. Warum das so war, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Es ist unerklärbar was einige ablieferten, die Beine auf dem Platz und der Kopf irgendwo anders.

Klar gab es einige Ausfälle, ohne Raßmann, Schamber, Müller und Kögler fehlt schon ein gehöriges Stück Qualität, aber die verbliebenen sollten stark genug sein, um gegen den Aufsteiger zu bestehen.

Von Beginn an waren die Gäste das aktivere Team, waren lauffreudig und giftig in den Zweikämpfen. Diese wurden immer hart an der Grenze des Erlaubten geführt, aber Schiedsrichter Baier ließ vieles durchgehen. So waren Torchancen nur eine Frage der Zeit, diese konnten aber weder Antonio Richter noch Johannes Schröter nutzen. Auch Stephan Leischner hatte einen auf dem Fuß, scheiterte aber an Straube. Die Hausherren wollten sich nun irgendwie mit dem Remis in die Halbzeit retten, aber auch das sollte nicht gelingen. In der Nachspielzeit kamen die Gäste durch Florian Frenzel zum Führungstreffer. Dieser hätte aber niemals zählen dürfen, denn Marius Spänig wurde in der Entstehung des Tores beim Zweikampf klar gefoult, unverständlich warum hier der Schiedsrichter nicht eingriff, zumal er beste Sicht hatte. Egal, der Treffer zählte und die Führung war auch komplett verdient.

Die Halbzeitansprache sollte dann etwas länger dauern und ihre Wirkung nicht verfehlen. Auf einmal zeigten die Kreinitzer ein anderes Gesicht und zeigten, wer hier Herr im Hause ist. Timon Laborn, der nun ganz nach vorn rückte, hatte gleich nach Wiederanpfiff die Chance auf den Ausgleich, war aber offensichtlich zu überrascht, dass er so frei zum Abschluss kommt. Die Hausherren mühten sich nun, hatten ihre beste Phase im Spiel und wollten den Ausgleich. Doch dann kam es wie es kommen musste, mitten in diese Phase hinein fiel das 0:2. Ein aus dem Halbfeld in den Strafraum geschlagener Freistoß kam zu Antonio Richter, der per Kopf völlig freistehend einnickte. Wo war die Zuordnung? Christian Straube blieb auch auf der Linie und so kam eins ins andere. Das Spiel war so natürlich entschieden, keiner unter den Zuschauern glaubte hier noch an eine Wende, auch die Akteure der Heimmannschaft nicht, anders ist die Körpersprache nicht zu erklären. Kein Aufbäumen, kein Kampf, nichts! Stattdessen sogar noch das 3:0, ein abgefälschter Freistoß, den Rico Saalbach auf das Tor brachte, schlug unhaltbar für Straube ein.

Vielleicht ein Warnschuss zur rechten Zeit? Wir werden es sehen, wenn es nach Corona weitergeht.

Die SGK spielte mit:

Christian Straube, Tom Marquardt, Julius Jacobi, Michael Gutsche, Lars Kögler, Kevin Kießling, Lucas Scheffler, Toni Bosse (17.min Timon Laborn), Florian Beyer, Nick Dietrich (85.min Marvin Georg), Marius Spänig

Die Torschützen:

0:1 Florian Frenzel (45+1.min), 0:2 Antonio Richter (59.min), 0:3 Rico Saalbach (90+3.min)

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